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Was ist Soutache?

Was ist eigentlich..? Die Soutachekunst benutzt den einen oder anderen Begriff, den man auf den ersten Blick gar nicht so genau einordnen kann: Was sind Rocailles, Spikes und Cabochons? Und wozu diese komischen Bänder und überhaupt, was hat denn Filz damit zu tun? Wer Soutache kennt, weiß natürlich, wozu das ganze Material gebraucht wird. Aber was ist Soutache eigentlich so ganz genau? Die Antwort gibt der erste Artikel im Soutache-Wiki!

Soutache-Schmuck und Kunst

Wenn wir im Soutacheshop von Soutache sprechen, meinen wir die kunstvolle Vernähung von Perlen und Soutacheband zu Schmuckstücken aller Art. Durch den modularen und verwundenen Aufbau sind der Kreativität hier keine Grenzen gesetzt:
In Verbindung mit einer edlen Kette oder Ohrringhaken können aus Soutacheband kunstvolle Anhänger und Schmuck hergestellt werden. Dank der riesigen Farbauswahl und Gestaltungsmöglichkeiten kannst du mit Soutache klassischen Schmuck für jeden Anlass, jede Gelegenheit und jedes Outfit herstellen. Wenn man sich an größere Projekte heranwagen will, können auch ganze Armbänder oder Colliers entstehen.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Vorteilhaft an Soutache ist, dass es trotz der vielfältigen Möglichkeiten mit wenig Aufwand und Material möglich ist, zu schönen Ergebnissen zu kommen. Es werden keine teuren Maschinen oder umfangreiches Material benötigt. Und wenn man sich an einige kleine Grundsätze hält, ist die Schmuckherstellung mit Soutache auch relativ einfach zu erlernen.

Reichhaltige Soutacheverzierung auf einem Gemäle von 1801
Quelle: Wikipedia-Artikel zu Soutache

Schreibweise und Aussprache

Auch wenn Soutache in Deutschland noch gar nicht so bekannt ist, der Duden kennt es schon – und bietet zum Glück auch gleich Vorschläge für die richtige Schreibweise an. Explizit empfohlen wird „Soutache“, wobei alternativ auch eine eingedeutschte Variante angeboten wird: „Sutasch“.

Die deutsche Schreibweise orientiert sich an der Aussprache des Wortes. Wer sich bis hierhin also gefragt hat, wie man am besten über Soutache reden sollte, mit „Sutasch“, ganz klassisch und deutsch ausgesprochen, ist man in jedem Fall auf der richtigen Seite. Und auch wenn es auf den ersten Blick vermutlich etwas komisch aussieht, es heißt ganz offiziell DIE Soutache, ist also im Wortsinne sehr weiblich.

Zusammengefasst:

„Soutache“ wird empfohlen, „Sutasch“ ist im Deutschen auch in Ordnung und die eine oder andere sprachenbedingte Abwandlung gibt es auch noch. Wer im Internet auf die Suche geht, sollte es auch mit „Soutage“, „Sujtas“ oder „Sutasz“ versuchen.

(Wort-)Herkunft

Die Schreibweise legt auch eine Wortherkunft aus dem Französischen Nahe, wobei der Duden etwas genauer ungarisch-französisch definiert. Damit nähern wir uns auch schon den Ursprüngen von Soutache. Das Wort „Soutache“ ist tatsächlich französisch und taucht wohl Mitte des 19. Jahrhunderts das erste Mal auf. Abgeleitet wurde es vom ungarischen „Sujtas“, was im Deutschen „Besatz“ meint. So ist mit Soutache im eigentlichen Sinne eine schmale Bordüre gemeint, die zur Verzierung oder auch als Abzeichen an der ungarischen Nationaltracht und Militäruniformen angebracht wurde. Allerdings beschränkt sich Soutache im weiteren Sinne nicht auf Europa. Kunstvolle Stoffverzierungen auf Gewändern und Uniformen finden sich unabhängig voneinander auf der ganzen Welt.

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